Trachten - HGV Bürgstadt

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Trachten

Museum Bürgstadt > Themen > Heimatvertriebene
Die gezeigten Trachten und der Trachtenschmuck sind eine Leihgabe der Familie Eckl, die 1945 aus Schlaggenwald im Egerland vertrieben wurden.  
Das Hemd aus feinem Leinen angefertigt. Für Hals- und Ärmelkrausen werden Leinen- und Baumwollspitzen verwendet. Die Bauschärmel und alle Weißstickerei werden gut gestärkt getragen. Das Leibchen ist aus mattem Satin oder aus Samt. Die Schürze ist bunt geblümt und aus Brokat oder Seide. An der hinteren Bundmitte wird eine Schürzenschleife aus breiten Bauernbändern getragen. Der Rock wird aus einem dunklen, changierenden Wollstoff angefertigt. Zur Tracht werden weiße, handgestrickte Strümpfe getragen. Dazu trägt man einfache Schnallenschuhe. Das große Umschlagtuch kann über die Schulter gehängt werden und somit den Mantel ersetzen.
Dazu wird gerne eine reiche Halskette getragen. Die Haube war früher aus Silbergeflecht, konnte aber auch aus feuervergoldetem Material hergestellt sein.
Letzte Änderung: 14.07.2019
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