Rebenanbau - HGV Bürgstadt

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Rebenanbau

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Die Arbeit im Weinberg beginnt seit jeher in der kalten Jahreszeit mit dem Schneiden und Erziehen der Reben. Um dem Rebstock Halt zu geben, wurden früher Pfähle verwendet. Die sogenannte Kammerlatten-Erziehung ersetzte die einzelnen Pfähle. Die Kammerlatten waren ein Lattengerüst, das quer zum Gefälle des Weinberges errichtet wurde, an dem die Weinreben festgebunden wurden. Diese gab es noch in den 1960 er Jahren.  Heute wird mit Spalierdraht, der in Richtung des Gefälles gespannt wird, gearbeitet.
Die engen Rebstockzeilen und die Mauern der Weinbergsterrassen ließen bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts einen Maschineneinsatz nicht zu. Die Bodenbearbeitung war reine Handarbeit. Mit dem so genannten Karst, einer zweizinkigen Hacke, wurde der Boden aufgelockert und das Unkraut umgelegt. Auch die Düngung des Bodens war arbeitsintensiv, denn häufig wurde mit der Köidze auf dem Rücken Stallmist in den Weinberg getragen.
Letzte Änderung: 11.10.2019
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